Holz Lebt

Feine Dielen aus märkischer Kiefer

Sobald der März ein paar Sonnentage bringt, kreuzt auf unserem Hof das mobile Sägewerk auf (für Kenner: eine „Bavaria“ von Serra) und das Stammholz wird in Bretter verwandelt, die sofort entrindet, gefegt und unter Dach gestapelt werden. Viel Äktschen! Es duftet weit und breit nach Kiefernharz. Eine Blaumeise im Geäst der alten Eiche beobachtet genau, ob sich in Nischen zwischen den Stapeln ein schöner Nistplatz einrichten ließe; für den Sommer sind die Stapel für einige Tiere ein temporäres Zuhause.
Wir haben wieder einen wunderschönen Kiefernbestand gefunden, die Bretter sehen großartig aus. Wir profitieren von den Beständen, die 3 Generationen vor uns um 1900 herum angelegt wurden – großteils „wertentästet“, das bedeutet, an den jungen Kiefern werden die Äste abgeschlagen, die sonst wachsen und zu Astlöchern führen würden.
Den Sommer über kann das Holz dann in Ruhe trocken, bevor wir es im Herbst in ein geschlossenes Lager umstapeln.
Wir haben im vergangenen Winter auch sehr schöne Stileichen und Roteichen eingeschlagen – aber die brauchen noch zwei Jahre, bis sie Fußboden werden. Gut Holz will Weile haben …

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